Caracas

Allgemeines über Caracas

Im Norden von Venezuela, auf einer Höhe zwischen 900 und 1000 Metern, befindet sich die Stadt Caracas. Einst war sie relativ unbedeutend, auch wenn sie schon immer durch das angenehme Klima und ihre Lage – nur 15 Kilometer von der Karibikküste entfernt und von Bergen umgeben – punkten konnte. Mitte der 1930er Jahre wurden allerdings große Erdölvorkommen entdeckt und in den 70er und 80er Jahren kam es zu einem Wirtschaftsboom. Die Bevölkerung wuchs rapide und die Stadt wuchs in die Höhe. Heute wird das Stadtbild vor allem durch die Hochhäuser bestimmt. Der größte internationale Flughafen des Landes befindet sich in Caracas und alle internationalen Flüge kommen hier an
Landeshauptstadt Caracas

Sehenswürdigkeiten in Caracas

Caracas bietet zahlreiche Ausflugsziele innerhalb der Stadtgrenzen. So zum Beispiel die Plaza Bolívar oder den Parque Central – Letzterer ist kein Park im üblichen Sinne, sondern eher eine architektonische Augenweide. Sehenswert ist auch der Universitätskomplex Universidad Central de Venezuela. Zahlreiche Museen präsentieren Besuchern Ausstellungen und Informationen zu Stadt und Leuten, so das Casa Natal, die Galería de Arte National oder das Museo de Bellas Artes. Kirchen, Kathedralen, Theater, Parks und Zoologische Gärten runden das touristische Angebot von Caracas ab.
Ausflugsziele in der Umgebung
Ein beliebtes Ausflugsziel ist Colonia Tovar, ein Dorf, welches rund 63 Kilometer von Caracas entfernt ist und sich auf etwa 2000 Meter Höhe befindet. Hier bauten einst deutsche Siedler ein Dorf aus Fachwerkhäuschen. Traditionen und Sprache der Heimat wurden bewahrt. Heute können Besucher hier im „Hotel Freiburg“ nächtigen und sich an deutschen Würsten und Bier gütlich tun. Ein anderes empfehlenswertes Ziel ist El Hatillo, rund 15 Kilometer vom Zentrum von Caracas entfernt. Die Gebäude stammen aus der Kolonialzeit, sind bunt und so typisch für die Region. Es ist relativ ruhig hier, der Stress der Großstadt ist kaum zu spüren. Es gibt kleine Märkte mit handwerklichen Ausstellungen und die Menschen leben eher in einer dörflichen Gemeinschaft – trotz der Nähe zur Großstadt.