Merida

Allgemeines über Merida

Der gleichnamige Bundesstaat Venezuelas wird durch seine Hauptstadt Merida bestimmt: Sie ist sowohl kulturelles als auch verwalterisches und universitäres Zentrum. Die Stadt, die mit vollem Namen Santiago de los Caballeros de Merida heißt, ist eine Studentenstadt, jung, belebt und immer modern. Merida wurde 1558 gegründet und zeichnet sich auch durch seine besondere Lage in den Anden Venezuelas aus.
Trekking in den Anden

Anden in Venezuela

Merida liegt in einem Tal in den Anden, das Zentrum der Stadt befindet sich auf rund 1630 Meter Höhe. Die Flüsse Rio Chama und Rio Albarregas im Osten bzw. im Westen rahmen Merida regelrecht ein. Außerdem befinden sich im Südosten die Sierra Nevada und im Nordwesten die Sierra la Culata, zwei Gebirgsketten. Ganz in der Nähe von Merida liegt der höchste Berg des Landes, der Pico Bolivar mit einer Höhe von 4981 Metern. Ab einer Höhe von 3000 Metern beginnt der so genannte Paramo. Dabei handelt es sich um eine Hochgebirgslandschaft, die völlig frei von Wald ist. Dort finden sich auch die Nationalblumen der Anden, die Freilejones. Sie blühen von November bis Dezember und tauchen den Paramo in ein Meer aus gelben Blüten.
Sehenswürdigkeiten in Merida
In Merida befinden sich einige der schönsten Bauten von ganz Venezuela. So zum Beispiel die Kathedrale oder das Regierungshaus. Auch der Hauptsitz der Universität der Anden findet sich in der Stadt.Jedem Besucher der Stadt wird empfohlen, den Markt zu erkunden, der sich auf drei Stockwerken erstreckt. Hier sind vor allem Gegenstände des Kunsthandwerks sowie typische Speisen der Anden zu erstehen. Etwas Besonderes dürfte auch die Eisdiele Coromoto sein, die für ihre mehr als 600 Sorten Eis bekannt ist.

Nicht zu vergessen die weltbekannte Seilbahn: Sie führt zum Pico Espejo und gilt als höchste Seilbahn der Welt. Der Pico Espejo ist 4765 Meter hoch.