Mietwagen

Was gibt es beim Anmieten eines Autos in Venezuela zu beachten?

Mietwagen in den AndenUm ein Mietwagen in Venezuela auszuleihen, benötigen Reisende wie in jedem anderen Land einen gültigen Führerschein sowie eine Kreditkarte als Absicherung. Außerdem muss bei den meisten Mietwagenanbietern ein Mindestalter von 21 Jahren bestehen. Gelegentlich kommt es in Venezuela zu Kontrollen der Polizei, weshalb stets der Führerschein mitgeführt werden sollte. Da Venezuela trotz einer deutlich geringeren Einwohnerzahl um ein Mehrfaches größer ist als Deutschland, gestaltet sich das Autofahren bis auf die Innenstadtbereiche der Hauptstadt Caracas sehr entspannt und angenehm. Das Land ist prädestiniert für eine Mietwagentour, bei der die schönen Seiten Venezuelas perfekt erkundet werden können.

Wichtiges zum Autofahren mit Mietwagen in Venezuela

Venezuela LeihwagenDas Straßennetz von Venezuela umfasst knapp 82.000 Kilometer und gehört damit zu den bestausgebautesten Ländern von Südamerika. Dies zählt sogar für die Zonen abseits der Großstädte und touristischen Zentren, allerdings sollte man nicht vor Schlaglöchern und schlafenden Polizisten erschrecken. Ein weiterer Vorteil stellt der unschlagbar günstige Benzinpreis dar, der ein Reisen mit dem Mietwagen sehr preiswert gestaltet. Auf eine Straßenkarte sollte jedoch bei der Tour nicht verzichtet werden. Die Verkehrsregeln entsprechen in großen Teilen denen in Deutschland, wobei die Einhaltung der Regeln manchmal etwas großzügig gehandhabt wird. Daran gewöhnt sich der Reisende jedoch schnell und lernt diese Entspanntheit zu schätzen. In den Ortschaften sollten allerdings nie 50 km/h überschritten werden und Bürgersteige mit gelben Streifen zeigen ein Parkverbot an.

Welcher Mietwagen für die Tour durch Venezuela?

Wer von dem abwechslungsreichen Land Venezuela viel sehen möchte, sollte sich einen robusten Geländewagen mieten. Obgleich viele Hauptstraßen und Autobahnen sich in einem adäquaten Zustand befinden, kann es gelegentlich spannend sein, über die kleinen Nebenstraßen und Schotterpisten das Land in Teilen zu erkunden. Außerdem kann mit robusten Jeeps bis an den Strand herangefahren werden und bis ins Gebirge hinaufgefahren werden. So viel Freiheit sollte sich der Reisende gönnen, da er ansonsten einige der schönsten Aussichten verpasst. Manche Straßenkarten liefern detaillierte Daten, für welche Strecken ein Geländefahrzeug empfohlen wird.

Empfehlenswerte Reiserouten

Venezuela ist mit 916.445 km² ein großes Land, welches zu ausgiebigen Mietwagentouren einlädt. Im Folgenden werden zwei schöne Beispieltouren beschrieben.

Die Ostküste erkunden: Knapp 400 km östlich von Caracas liegt der berühmte Mochima Nationalpark, der über viele kleine verträumte Inseln verfügt. Mit Taxibooten können die schönsten Strände entdeckt werden. Von dort geht es auf der Küstenstraße Route 9 weiter in Richtung Osten. Es wird die Stadt Cumaná passiert und nach circa 150 Kilometern die Halbinsel Paria erreicht. Dort finden sich nicht nur karibische Traumstrände wie Playa Medina oder Playa Pui-Pui, sondern auch eine sumpfige Savanne und große Kakaoplantagen.

Die schönsten Küstenabschnitte im Westen: Nur 170 km im Westen von Caracas liegt der Nationalpark Henri Pittier, in dem sich mit Choroní eines der schönsten Dörfer des Landes befindet. Der Weg dorthin führt durch einen immergrünen Regenwald und endet in breiten Traumstränden. Von dort können weitere 200 km in westlicher Richtung gefahren werden, um den Nationalpark Morrocoy zu erreichen. Dank der schönen Strände dort haben sich einige der umgebenden Orte wie Tucacas und Chichiriviche zu beliebten Urlaubszielen entwickelt.