Paraguana Halbinsel

Wichtiges zur Paraguana Halbinsel

ParaguanaVenezuela besticht mit traumhaften Inseln, die durch die idyllische Halbinsel Paraguaná perfekt ergänzt werden. Somit gehört das Land zu den wenigen Reisezielen Südamerikas, die Besucher mit tropischen Landschaften und einem fantastischen Südseeflair verzaubern. Paraguaná ist im äußersten Nordwesten Venezuelas gelegen und dem Bundesstaat Falcón zugehörig. Die Halbinsel stellt auch gleichzeitig den nördlichsten Punkt Venezuelas dar, der unter dem Namen Cabo de San Román bekannt ist. Früher galten das venezolanische Festland und Paraguaná als eine Einheit, nur wurde die Halbinsel nach und nach durch den Golf von Coro getrennt. Heute wird das Reiseziel lediglich durch eine schmale Landzunge, die aus feinstem Strandsand besteht, mit dem Festland verbunden. Diese, etwa fünf Kilometer breite, Landbrücke wird als Isthmus von Médanos bezeichnet. Der Verbindungsweg zwischen dem Festland zur Halbinsel besitzt dabei eine Länge von 25 Kilometern und erweckt den Eindruck, als befänden sich Besucher inmitten einer weitläufigen Wüstenlandschaft. Die aufsehenerregenden Wanderdünen gehören dem Médanos-Nationalpark an, der seit 1974 strengstens geschützt ist.

Klima auf der Paraguana Halbinsel

Paraguana in VenezuelaParaguaná ist ein regelrechtes Eldorado für Wellness- und Badeurlauber. Das Klima im Nordosten Venezuelas könnte mit Jahresdurchschnittstemperaturen von über 30 Grad Celsius kaum angenehmer sein. Lange Kleidung können Feriengäste getrost in Deutschland lassen, wenn sie ihren Urlaub in einer der reizvollsten Gegenden Venezuelas verbringen. Am wärmsten ist es in den Sommermonaten, wenn das Thermometer Werte von fast 35 Grad Celsius erreicht. Die übrige Jahreszeit ist es mit 30 bis 32 Grad Celsius nur unwesentlich kühler. Urlauber können sich auf etwa neun Sonnenstunden täglich freuen, sodass herrlichstes Wetter garantiert ist. Einziger Nachteil ist die erhöhte Luftfeuchtigkeit, die das ganze Jahr über zwischen 70 und 80 Prozent beträgt.

Fauna und Flora auf der Paraguana Halbinsel

Medanos in ParaguanaDas wüstenartige Gebiet der Halbinsel Paraguaná ist äußerst trocken und lässt kaum Vegetation zu. Im Vordergrund des Médanos-Nationalparks stehen die faszinierenden Sanddünen, die eine unglaubliche Gesamtfläche von über 90.000 Hektar einnehmen. Die Sandwüsten sind von relativ flachen Küstengebieten und weitläufigen Salzwiesen umgeben, die der Landschaft der Halbinsel Paraguaná ein unverkennbares Gesicht verleihen. Starke Winde formen die Dünen immer wieder neu, sodass die Halbinsel und der Isthmus ihr Aussehen ständig verändern. Da es in dieser Gegend kaum Regen gibt, gestaltet sich auch die Flora sehr karg. Hier wachsen in erster Linie stachelige Sträucher, die den Hasen, Echsen, Ameisenbären und Füchsen nur wenig Nahrung und Schutz bieten können. Am Himmel können darüber hinaus Tauben und Falken beobachtet werden, welche die etwas spärlich beheimatete Tierwelt bereichern.

Wissenswertes über Coro

Coro in VenezuelaFeriengäste, die den venezolanischen Bundesstaat Falcón und die Halbinsel Paraguaná besuchen, kommen an der Landeshauptstadt Coro nicht vorbei. Der wundervolle Küstenort, dessen vollständiger Name Santa Ana de Coro lautet, beheimatet 258.000 Einwohner, die sich auf einer Fläche von 44 Quadratkilometern verteilen. Coro befindet sich an der märchenhaften Karibikküste Venezuelas und ist gewissermaßen das Tor zur Halbinsel Paraguaná. Die Gründung Coros geht auf den 26. Juli 1527 zurück, als der spanische Offizier Juan de Ampiés ihr den Namen Santa Ana de Coro gab. Im Jahre 1547 wurde die Stadt Coro in Neu-Augsburg umbenannt, als sie der Hauptort der venezolanischen Kolonie Klein-Venedig war. Interessant ist, das Coro zu den historischsten Städten Venezuelas gehört. Bei einem Besuch fallen vor allem die mondänen Kolonialbauten auf, weshalb ihr der Titel „Kulturelles Guthaben der Menschheit“ verliehen wurde. Besonders sehenswert sind das „Haus der 100 Fenster“ und die Kirchen San Francesco und San Clemente, die durch die Kathedrale von Coro und das Haus der Arcaya ergänzt werden. In Coro schlendern Besucher die Promenade Alameda entlang, die von zahlreichen Schatten spendenden Bäumen flankiert wird. Liebhaber von Ausstellungen werden in Coro ebenfalls fündig, da sich in der Innenstadt viele Museen befinden.

Wissenswertes über den Nationalpark Medanos

Coro HalbinselDer Nationalpark Médanos, der in der spanischen Landessprache als Parque Nacional Los Médanos de Coro bezeichnet wird, geht nahtlos in die Halbinsel Paraguaná über. Von Coro aus lohnen sich Rundfahrten, um ein Wechselspiel aus Wüstensand, Stränden und einer eher kargen Flora zu Gesicht zu bekommen. Kilometerweite Wanderdünen säumen die Landschaft, die in der Sonne in leuchtenden Gelb- und Rottönen erscheint. Eine Fahrt über den Isthmus, der immerhin fast fünf Kilometer breit ist, wird zum bleibenden Erlebnis, wenn man die Wüstenlandschaft auf der einen, und das Karibische Meer auf der anderen Seite hautnah erlebt. Auf der Halbinsel verändert sich das Bild und niedere Kakteen und stachelige Sträucher kommen zum Vorschein. Feine Traumstrände umgeben das naturbelassene Idyll, das ein wahrer Anziehungspunkt für Badeurlauber ist. Optimale Windbedingungen ziehen auch zahlreiche Surfer an, die Médanos und Paraguaná für ihren Sport nutzen.

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